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Glücksspielsymposium der Universität Hohenheim 2026

Am 17. und 18. März 2026 fand an der Universität Hohenheim erneut das renommierte Symposium Glücksspiel statt. Mittlerweile in seiner 23. Ausgabe und seit über zwei Jahrzehnten eine der zentralen Plattformen für Austausch zu Glücksspielregulierung, Forschung und Spielerschutz. Experten aus Wissenschaft, Behörden, Politik und Praxis kamen zusammen.

Schwerpunkte 2026

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums lag auf der Analyse des illegalen Glücksspielmarkts, seiner Dynamiken und den Herausforderungen für Regulierung und Vollzug. Dabei wurden sowohl kriminalpolizeiliche Perspektiven als auch internationale Erfahrungen aus der Schweiz vorgestellt.

Parallel dazu rückte die Evaluation des Spielerschutzes stärker denn je ins Zentrum. Diskutiert wurden die Wirksamkeit bestehender Präventionsmaßnahmen, neue Erkenntnisse aus dem Glücksspielsurvey 2025 sowie die Frage, welche Faktoren tatsächlich zu problematischem Spielverhalten führen. Die Forschungsstelle Glücksspiel unterstrich, wie bedeutsam evidenzbasierte Ansätze für zukünftige Schutzkonzepte sind.

Neue Technologien und digitale Beratung

Auch technologische Entwicklungen standen stark im Fokus: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Beratung und Prävention, sowie die Bedeutung moderner Kommunikationsformen wurden anhand aktueller Studien beleuchtet. Besonders die KI Sucht GPT zeigte eindrucksvoll, wie Betroffenen niedrigeschwellig und professionell geholfen werden kann. Diese Innovationen verändern nicht nur das Nutzerverhalten, sondern auch die Anforderungen an wirksamen Spielerschutz.

Zukunft der Regulierung

Das zentrale Thema der Veranstaltung war die Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Ronald Benter, Vorstand der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), erläuterte den Stand der laufenden Evaluierung. Er betonte, dass sich die Analyse auf die Zielerreichung, insbesondere Kanalisierung sowie das Verhindern problematischen Spielverhaltens konzentrieren müsse. Laut GGL liegt die Kanalisierungsrate bei rund 77 % in Deutschland, was die Wirksamkeit des regulierten Markts unterstreiche.

In einer Podiumsdiskussion wurde darüber hinaus erörtert, welche Erwartungen an einen möglichen neuen Glücksspielstaatsvertrag bestehen und wo Anpassungsbedarfe entstehen könnten, etwa im Bereich Werbung, Limitierungen und Vollzug.

Bedeutung des Symposiums Glücksspiels

Das Symposium zeigte erneut, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch ist: Forschung trifft Regulierung, Praxis trifft Politik. Damit bleibt die Veranstaltung ein Seismograf aktueller Entwicklungen und ein Ort, an dem Herausforderungen nicht nur beschrieben, sondern auch Lösungen diskutiert werden.

Das kommende Symposium Glücksspiel findet am 9. und 10. März 2027 statt.

Ab 18! Glücksspiel kann süchtig machen. Infos und Hilfe unter: check-dein-spiel.de. Offizieller Anbieter (Whitelist).

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