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erwin mit Handy: SuchtGPT unterstützt die Suchthilfe mit KI.

SuchtGPT – Wie Künstliche Intelligenz die Suchthilfe unterstützt

13.10.2025

Im Rahmen moderner Spielerschutzmaßnahmen gewinnt die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung – insbesondere dort, wo sie den Zugang zu Hilfe erleichtert und Barrieren abbaut. Ein spannendes Beispiel dafür ist das Projekt SuchtGPT, das Ende 2024 von der delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH in Berlin ins Leben gerufen wurde.

Gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit, verfolgt SuchtGPT das Ziel, das Potenzial generativer KI in der Suchthilfe zu erforschen. Anfang 2025 ging ein erster Prototyp online – ein Chatbot, der auf einem leistungsstarken Sprachmodell (sog. Large Language Model) basiert und rund um die Uhr anonym nutzbar ist.

Was kann SuchtGPT?

SuchtGPT soll Betroffenen und deren Angehörigen niedrigschwellige und datenschutzkonforme Informationen rund um Suchterkrankungen bieten – darunter auch Glücksspielsucht. Der Chatbot beantwortet Fragen zu Symptomen, Beratungsangeboten, Therapiemöglichkeiten und vermittelt bei Bedarf in weiterführende Hilfsangebote.

Besonders relevant für den Spielerschutz: Der Zugang erfolgt anonym, ohne Registrierung, und ist jederzeit möglich. Das senkt die Hemmschwelle für Ratsuchende deutlich – ein zentraler Aspekt in der Prävention und Frühintervention. Auch wenn du virtuelle Slots spielst.

Entwicklung mit Beteiligung der Zielgruppen

Die Inhalte von SuchtGPT entstehen in enger Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der Suchthilfe sowie mit Betroffenen und Angehörigen. Diese partizipative Entwicklung stellt sicher, dass die Antworten des Chatbots praxisnah, verständlich und sensibel formuliert sind.

Auch die technische Umsetzung erfolgt verantwortungsvoll: Die KI ist DSGVO-konform und verschlüsselt. Genutzt werden moderne Sprachmodelle wie GPT-4o, Llama 3.1 oder Claude 3.5.

Spielerschutz digital gedacht

Für Anbieter von Glücksspielen, die virtuelle Slots oder anderer Glücksspiele anbieten, ist der Schutz der Spielerinnen und Spieler ein zentrales Anliegen. Digitale Tools wie SuchtGPT können hier eine wertvolle Ergänzung sein – etwa als Erstkontaktstelle für Ratsuchende, als Informationsquelle für Angehörige oder als Unterstützung für Fachpersonal.

Die Projektlaufzeit ist zunächst bis zum 30. September 2026 angesetzt. In dieser Zeit wird SuchtGPT kontinuierlich weiterentwickelt und wissenschaftlich begleitet.

Fazit

SuchtGPT zeigt, wie moderne Technologien sinnvoll in die Suchthilfe und Prävention von Glücksspielsucht integriert werden können. Für den Spielerschutz bedeutet das: Mehr Zugänglichkeit, mehr Information, mehr Unterstützung – und das ganz ohne Hürden.

Ab 18! Glücksspiel kann süchtig machen. Infos und Hilfe unter: check-dein-spiel.de. Offizieller Anbieter (Whitelist).

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